Referent/innen

Prof Dr. Gabriele Beger
Gabriele Beger (geboren 1952 in Berlin) ist eine Bibliothekarin und Juristin. Sie war seit 1971 an der Berliner Stadtbibliothek tätig, von 1992 bis 2005 als deren Direktorin. 1990 bis 1992 war sie daneben auch als Rechtsanwältin zugelassen. Seit 2005 ist sie Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Beger lehrt seit 1996 an der Humboldt Universität zu Berlin, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, und als Honorarprofessorin am Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam „Recht für Bibliothek Information und Dokumentation“. Seit 2007 lehrt sie auch an der Universität Hamburg, Fachbereich Informatik, Recht der Informationswirtschaft und Urheberrecht. Von 2006 bis 2009 war Gabriele Beger Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) und Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Bibliothek Information Deutschland e.V. (BID). Sie ist Vorsitzende des Fachausschusses Urheberrecht des Deutschen Kulturrats und Vertreterin des Deutschen Bibliotheksverbandes in der Kommission Bibliothekstantieme der Kultusministerkonferenz.


Leonard Dobusch
Leonhard Dobusch forscht als Juniorprofessor für Organisationstheorie am Management-Department der Freien Universität Berlin u.a. zu transnationaler Urheberrechtsregulierung und dem Management digitaler Gemeinschaften. Nach Abschlüssen in Wirtschaftswissenschaft (2003) und Rechtswissenschaft (2004) an der Universität Linz promovierte er 2008 im DFG-Graduiertenkolleg „Pfade organisatorischer Prozesse“ an der Freien Universität Berlin. Danach war er als Postdoc am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und an der FU Berlin tätig, unterbrochen durch Aufenthalte als Gastwissenschaftler an der Stanford Law School sowie dem Wissenschaftszentrum Berlin. Gemeinsam mit anderen betreibt er den Forschungsblog governance across borders und ist regelmäßiger Autor bei netzpolitik.org.


Dr. Florian Drücke
Florian Drücke studierte Rechtswissenschaften in Berlin und Toulon und schloss in Frankreich sein rechtswissenschaftliches Studium mit der Maîtrise ab. 2004 wurde er mit einer wettbewerbsrechtlichen Dissertation an der Universität Greifswald promoviert. Nach Referendariatsstationen unter anderem bei der Berliner Senatskanzlei und einer internationalen Medienkanzlei wurde der Rechtsanwalt im Januar 2006 Justiziar beim Bundesverband Musikindustrie e. V. Dort übernahm er 2008 als Leiter Recht & Politik die Verantwortung für die Rechtsabteilung und das politische Lobbying. Seit dem 1. November 2010 ist Florian Drücke Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie e. V.
Dr. Florian Drücke ist Mitglied des Verwaltungsrates der Deutschen Nationalbibliothek und trat bereits als Sachverständiger im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages sowie als Sachverständiger vor dem Bundesverfassungsgericht in Erscheinung.


Lina Ehrig
arbeitet als Referentin für Telekommunikation, Post und Medien beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und dem Referendariat in Heidelberg und Berlin mit medienrechtlichtem Schwerpunkt, begann Lina Ehrig 2007 als Legal Counsel bei der studiVZ Ltd. Sie beschäftigte sich dort vor allem mit datenschutz- und urheberrechtliche Fragen in Bezug auf Soziale Netzwerke. Seit  2009 ist Lina Ehrig als Referentin für Telekommunikation, Post und Medien für den Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. tätig, wo sie sich zurzeit vor allem um Fragen des Telekommunikationsrechts und Urheberrechts kümmert und insbesondere die Weiterentwicklung des Urheberrechts an die Digitale Welt aus der Nutzerperspektive begleitet. Lina Ehrig ist darüber hinaus Rechtsanwältin und Mediatorin.


Jochen Greve
Jochen Greve aus München ist seit 1985 freier Autor und Drehbuchautor (u.a. „Tatort”), seit 1988 auch tätig als Autor für Industriefilme und TV-/Kinospots. Er war 2010 Gründungsmitglied der Deutschen Akademie für Fernsehen.


Dr. Guido F. Herrmann
MBA sowie Studium und Promotion in Chemie.
Seit 2005 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim FIZ Karlsruhe.
Seit 2005 Mitglied des Fachbeirates der Technische Informationsbibliothek Hannover.
Seit 2008 Mitglied des “Copyright Committee of the International Association of STM Publishers” (STM: International Association of Scientific, Technical & Medical Publishers).
Seit 2011 Vorsitzender der Kommission Wissenschaft der VGWort.


Matthias Hornschuh
Matthias Hornschuh (geboren 1968 in Solingen) ist Filmkomponist. Seit 2003 ist er hauptberuflich als freischaffender Komponist für Film, Hörspiel, Theater, Akustische Kunst tätig. Veröffentlichungen als freier Journalist und Publizist. Vorträge und Workshops an Universitäten und Hochschulen, Lehraufträge für Medienmusik.
2004 gründete Matthias Hornschuh den Berufsverband Medienmusik mediamusic e.V. und war sieben Jahren dessen Vorsitzender. Er gehört zudem zu den Gründern des Europäischen Forums für Medienmusik SoundTrack Cologne und ist bis heute einer der drei Programmleiter. In dieser Funktion war Hornschuh maßgeblich beteiligt an der Konzeption und Moderation des Tages der Deutschen Filmmusik GERMAN FILM MUSIC bei den 60. Internationalen Filmfestspielen Cannes 2007 sowie an den SoundTrack_Cologne-Lectures bei der Berlinale 2009.


Dr. Till Kreutzer
Dr. Till Kreutzer (geb. 1971) ist Rechtsanwalt, Rechtswissenschaftler und Journalist. Er ist Partner der iRightsLab Partnerschaftsgesellschaft, dem unabhängigen Think Tank über Strategien für die digitale Welt. Er ist Rechtsanwalt und Partner bei der Rechtsanwaltskanzlei iRightsLaw und zudem Gründungsmitglied und Redakteur (Leiter Ressort Recht) von iRights.info, dem mehrfach prämierten (u. a. Grimme-Online-Award 2006) Internetportal für Verbraucher und Kreative zum Urheberrecht in der digitalen Welt.
Till Kreutzer wurde 2010 zum „ad personam“ Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission gewählt. Er ist assoziiertes Mitglied des Forschungsbereichs Medien- und Telekommunikationsrecht am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg und Mitglied des "Instituts für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software“ (ifrOSS). Till Kreutzer ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des IK – Informations- und Kommunikationsring der Finanzdienstleister und der Open Knowledge Foundation Deutschland. Er ist der inhaltliche Leiter der Dritten Initiative des Think Tanks „Collaboratory – Internet and Society“ in dem neue Ansätze für ein Urheberrecht in der digitalen Welt entwickelt wurden (hosted by Google).
Till Kreutzer lehrt an verschiedenen Institutionen Urheber-, Marken-, Datenschutz- und Persönlichkeitsrecht (u. a. an der Akademie für Publizistik, der FU Berlin, der Humboldt Universität Berlin und der Evangelischen Journalistenschule). In seinem Themengebiet hat er zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften und Publikumsmedien publiziert (z.B. GRUR, CR, MMR, ZUM, brand eins, Telepolis, FAZ, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, EPD Medien, Stern). Seine Dissertation „Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen“, die von Prof. Dr. Hoffmann-Riem betreut wurde, ist Ende 2008 im Nomos Verlag erschienen.


Thomas Krüger
Thomas Krüger ist seit Juli 2000 Präsident der Bundeszentrale für politischen Bildung. Schon seit 1995 ist er Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Außerdem ist er zweiter stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz und Mitglied des Kuratoriums für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Von 1991 bis 1994 war er Senator für Jugend und Familie in Berlin, anschließend von 1994 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages.


Prof. Dr. Rainer Kuhlen
Fachbereich Informatik und Informationswissenschaft - Universität Konstanz
Forschungs- und Lehrschwerpunkte: Information Retrieval, Hypertext, Informationsmarkt, Informationsethik, -politik/-recht; kollaboratives Wissensmanagement im e-Learning, Informationsethik,Commons-Theorien
Sachverständiger für verschiedene Bundestagsausschüsse, Enquete-Kommissionen, Ministerien und Forschungsförderorganisationen auch in EU sowie in Österreich und Schweiz; persönliches Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission
Aktuelle Projekte: IUWIS (Infrastruktur Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft – DFG); MEDOANET (Open Access in six countries of the Mediterranean area - EU/FP7) – EIS – European Information science (OE-eJournal)
Letzte Buchpublikationen: Konsequenzen von Informationsassistenten 1999; Informationsethik Konstanz 2004; Erfolgreiches Scheitern – eine Götterdämmerung des Urheberrechts? 2008
Professionelle Funktionen: Mitglied des Fachausschusses „Kommunikation und Information“ der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK); Deutscher UNESCO Chair in Communications (ORBICOM); Vorsitzender des Vereins Nethics e.V. (Informationsethik im Netz); Sprecher des Aktionsbündnisses „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ und von ENCES (European Network in behalf of Education and Science


Jöran Muuß-Merholz
Jöran Muuß-Merholz ist Diplom-Pädagoge und betreibt mit einem kleinen Team die Agentur „J&K - Jöran und Konsorten“.
Er arbeitet an den Schnittstellen zwischen Bildung / Lernen und Medien / Kommunikation. Insbesondere berät er Bildungseinrichtungen hinsichtlich der Frage, wie sie digitale Medien sinnvoll in ihrer Arbeit einsetzen können. 2012 war er Co-Autor von: "Open Educational Resources (OER) für Schulen in Deutschland. Whitepaper zu Grundlagen, Akteuren und Entwicklungsstand im März 2012". Im September 2012 organisierte er das OERcamp, das erste Barcamp zu Open Educational Resources in Deutschland. Im Auftrag der Wikimedia Deutschland e.V. verantwortet er die Programmkoordination zur OER-Konferenz 2013 #OERde13.
Im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung bpb koordiniert er die redaktionelle Arbeit der Website www.pb21.de, die sich mit den Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0 für die Bildungsarbeit beschäftigt.
Stationen:
seit 2009 J&K - Jöran und Konsorten
2006-2008 Mitgründer und Geschäftsführer Archiv der Zukunft - Netzwerk e.V. (Reformpädagogik, zusammen mit dem Journalisten Reinhard Kahl)
2004-2006 Aufbau und Leitung Büro Hamburg der Friedrich-Naumann-Stiftung
bis 2004 Arbeiten im wissenschaftlichen Bereich, Schwerpunkt Lernen mit digitalen Medien


Dr. Urban Pappi
Dr. Urban Pappi, geboren am 23. September 1969 in Köln, ist seit dem 1. Januar 2012 geschäftsführender Vorstand der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst. Er führt die Geschäftsstelle in Bonn mit rund 40 Mitarbeitern.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Passau und München (1995 bis 1997) absolvierte Urban Pappi sein Referendariat im Regierungsbezirk Oberbayern. 1997 bis 1999 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Urheber- und Medienrecht in München.
Von 2000 bis 2011 war er für die GEMA tätig, übernahm dort 2006 den Posten des Direktors der Direktion Rundfunk und Neue Medien, ab 2009 verantwortete er zusätzlich die Lizenztätigkeit im Online-Bereich und die Geschäftsführung PAECOL.


Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer
Karl-Nikolaus Peifer promovierte 1994 an der Universität Bielefeld (Dissertation zu einem rechtsvergleichenden urheber- und rundfunkrechtlichen Thema („Werbeunterbrechungen in Spielfilmen”, Baden-Baden 1994). Im Mai 2000 Habilitation durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Kiel mit einer rechtsvergleichend und interdisziplinär angelegten Arbeit zum Persönlichkeits-, Immaterialgüter-, Wettbewerbs- und Unternehmensrecht („Individualität im Zivilrecht”, Tübingen 2001). Seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und europäisches Handels- und Wirtschaftsrecht, Immaterialgüter- und Medienrecht, Rechtsvergleichung an der Ruhr-Universität Bochum. Seit Oktober 2004 ist Peifer Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht mit Urheberrecht, Gewerblichen Rechtsschutz, Neue Medien und Wirtschaftsrecht der Universität zu Köln (Institut für Medienrecht und Kommunikationsrecht).


Ulrich Pokern
Ulrich Pokern ist einer von vier Geschäftsführern des zur Klett-Gruppe gehörenden Ernst-Klett Verlags.


Prof. Dr. Karl Riesenhuber
1986-1990 Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und 1990/1991 an der University of Texas at Austin, 1991-1994 Referendariat am Kammergericht Berlin, 1997 Promotion an der Universität Potsdam, 2000-2001 Assistant Lecturer an der University of Cambridge Faculty of Law, 2002 Habilitation an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 2002-2006 Lehrstuhlvertreter und Professor an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder), seit 2006 Universitätsprofessor an der Ruhr-Universität Bochum, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Handels- und Wirtschaftsrecht, Forschungsaufenthalte an der University of California at Berkeley 2007/08 und 2010/11.
Publikationen (Auswahl): Die Rechtsbeziehungen zwischen Nebenparteien (1997), System und Prinzipien des Europäischen Vertragsrechts (2003), Europäisches Vertragsrecht (1. Aufl. 2003, 2. Aufl. 2006), Die Auslegung und Kontrolle des Wahrnehmungsvertrags (2004), Europäische Methodenlehre (Hrsg.) (1. Aufl. 2006, 2. Aufl. 2010), Recht und Praxis der GEMA (Hrsg.) (1. Aufl. 2005, 2. Aufl. 2008), Europäisches Arbeitsrecht (2009), European Employment Law (2012)


Ulf Rödde
Dem bekennenden Werder Bremen-Fan ist die Umstellung von Grün-Weiß zum GEW-Rot-Weiß anfangs nicht so leicht gefallen. Das hat sich jedoch auf den Stationen seit 1994 als Pressesprecher, Öffentlichkeitsarbeiter und Redaktionsleiter der „bildung und wissenschaft“ der GEW Baden-Württemberg sowie seit Herbst 1999 als Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim Hauptvorstand gegeben. Seit Frühling 2003 ist der gelernte Journalist (Jahrgang 1962) GEW-Pressesprecher und Redaktionsleiter der Bundeszeitung „Erziehung und Wissenschaft“. Für sein mannschaftsdienliches Spiel sucht er Mitspieler/innen - innerhalb und außerhalb der Bildungsgewerkschaft: „You’ll never walk alone“ ist dabei Weg und Ziel zugleich.


Markus Scheufele
Markus Scheufele ist Rechtsanwalt und Referent für Urheberrecht beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM e.V.) in Berlin. Der gebürtige Berliner studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Potsdam und Münster von 2003 bis 2009. Sein zweites Staatsexamen absolvierte er nach dem Referendariat in Berlin im Jahr 2012. In seiner Ausbildung setzte er von Anfang an den Schwerpunkt auf das Urheber- und Medienrecht. Seit dem Jahr 2012 ist er als Referent für Urheberrecht beim BITKOM e.V. tätig und befasst sich hierbei hauptsächlich mit dem Thema der urheberrechtlichen Abgaben.


Enjott Schneider
(geboren 1950) Studium Freiburg i.Br. (Dr. phil. 1977), 1979 – 2012  Professur an der Münchner Hochschule für Musik und Theater (Musiktheorie und Komposition). Neben schriftstellerischer Tätigkeit umfangreiches Komponieren: Acht abendfüllende Opern, zahlreiche Werke der Orchester- und Kammermusik, Geistliche Musik mit oratorischen Werken, Orgelkonzerten und 13 Orgelsinfonien. Die Aufführungsorte reichen von Paris, Rom, Madrid, New York, Los Angeles bis Tokyio, Shanghai, Beijing, Taipei. Auch etwa 600 Filmmusiken (z.B „Schlafes Bruder“, „23“, „Herbstmilch“, „Stalingrad“, „Schwabenkinder“,, „Jahrestage“, „Wunder von Leipzig“, „Laconia“ oder „Stauffenberg“). Emmy Award (New York) für beste Doku 2005,  Bayerischer Filmpreis  für „Rama Dama“, Bundesfilmband in Gold, 2001 Fipa d’or (Biarritz) 2001 „beste europäische Filmmusik“, Deutscher Fernsehpreis 2007 „Beste Filmmusik. Mitglied im Aufsichtsrat der GEMA seit 2003, seit 2012 Aufsichtsratsvorsitzender. Seit 2013 auch Präsident des Deutschen Komponistenverbandes.


Prof. Dr. Bernd Schorb
        
Prof. Dr. Bernd Schorb studierte an der Universität München Pädagogik, Politische Wissenschaften, Zeitungswissenschaften, Psychologie und Soziologie. Bis 2013 war er Professor für Medienpädagogik und Weiterbildung am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Er ist erster. Vorsitzender des JFF e.V., dem Träger des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in München. und des Medienpädagogik e.V. (Leipzig) sowie Herausgeber der Zeitschriften "Medien + Erziehung" und  "Medien & Altern" (München)


Prof. Wolfgang Schulz
Prof. Dr. Wolfgang Schulz studierte Rechtswissenschaft und Journalistik. Im Juli 2009 erfolgte die Habilitation durch die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg, seit November 2011 hat er die Universitätsprofessur „Medienrecht und Öffentliches Recht einschließlich ihrer theoretischen Grundlagen“ an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg inne. Es handelt sich um eine gemeinsame Besetzung durch die Universität Hamburg und das Hans-Bredow-Institut. Der Schwerpunkt dieser Professur liegt auf der Forschung am Hans-Bredow-Institut.
1999 bis 2001 fungierte er als stellvertretender Geschäftsführer sowie als Leiter des Bereichs Medien- und Telekommunikationsrecht des Hans-Bredow-Instituts, seit Juli 2001 ist er Direktor des Instituts.
Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen bei Problemen der rechtlichen Regulierung in Bezug auf Medieninhalte und der Rechtsgrundlagen journalistischer Arbeit; zudem forscht er im Bereich Internet-Governance und zu den Grundlagen der Kommunikationsfreiheiten. Dazu kommen Arbeiten zu Handlungsformen des Staates, etwa im Rahmen von Konzepten „regulierter Selbstregulierung“ und international vergleichende Studien.
Wolfgang Schulz ist seit 2012 zudem Direktor des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin.
2010-2013 war er als Sachverständiges Mitglied in der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" tätig. Außerdem ist er Vorsitzender des Fachausschusses „Kommunikation und Information“ der deutschen UNESCO-Kommission. Er ist zudem Mitglied im Editorial Committe des Journal of Media Law und leitet die Law-Group von Hamburg@Work, einer Clusterinitiative für die MITT-Wirtschaft, die als Public Private Partnership von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Hamburger Unternehmen gegründet wurde.


Prof. Dr. Gerald Spindler
Gerald Spindler, Dipl.-Ökonom, geboren 1960, promovierte 1993 mit einer rechtsvergleichenden Arbeit über das Thema „Recht und Konzern”. Die Habilitation erfolgte 1996 mit einer Arbeit über .Unternehmensorganisationspflichten., wobei ihm die Lehrbefugnis für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung und Arbeitsrecht verliehen wurde. Seit 1997 ist er Ordinarius für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung, Multimedia- und Telekommunikationsrecht an der Universität Göttingen und beschäftigt sich schwerpunktmäßig einerseits mit Rechtsfragen des E-Commerce bzw. Internet- sowie Telekommunikationsrechts, des Urheber- und Immaterialgüterrechts, andererseits mit Problemen des Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts.
Er ist Vorsitzender und Mitglied in zahlreichen Beiräten und hat sowohl den deutschen als auch den europäischen Gesetzgeber in verschiedenen Fragen der Informationsgesellschaft und des Aktien- und Kapitalmarktrechts beraten. Spindler ist zudem Mitglied der Akademie der Wissenschaften sowie stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Publikationsfragen der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften.


Dr. Christian Sprang
RA Dr. phil. Christian Sprang, geb. 1962, ist seit 2001 Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Studium von Rechts- und Musikwissenschaft an den Universitäten Marburg, Osnabrück und Göttingen, Dissertation nach Studien in Paris über die Entwicklung des Musikurheberrechts zur Zeit der französischen "Grand Opéra", 1994-2000 Justiziar des Musikverlags Schott Musik International in Mainz; seit 1995 Lehraufträge (Philipps-Universität Marburg, Fachhochschule Mainz, Universität Bremen) und Leitung von Seminaren und Fachanwaltslehrgängen zum Urheber- und Verlagsrecht.


Dr. Robert Staats
Robert Staats ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort.
Geboren am 9. April 1963 in Berlin. Studium der Rechtswissenschaft in Bonn und Freiburg i. Br., Referendariat in Berlin. Urheberrechtliche Doktorarbeit.
1994 bis 2008 Tätigkeit als Richter und Beamter im Justizdienst des Landes Brandenburg. Seit 1. Januar 2009 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der VG WORT. Mitglied des Vorstandes des Deutschen Literaturfonds. Mitglied in Gremien des Max-Planck-Instituts für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, des Deutschen Kulturrats, der Société des Auteurs Audiovisuels (SAA) und der International Federation of Reproduction Rights Organisations (IFRRO). Mitherausgeber der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht. Lehrbeauftragter der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichungen und Vortragstätigkeit im Bereich des Urheberrechts.


Helga Trüpel, MEP
Helga Trüpel wurde 1958 in Moers in Nordrhein-Westfalen geboren. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin ist Mutter einer Tochter und lebt zurzeit in Bremen und Brüssel. Von 1991 bis 1995 gehörte sie dem Bremer Senat als Senatorin für Kultur und Ausländerintegration an, von 1987 bis 2004 war sie Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft; zuletzt als Vizepräsidentin des Landtags. 2004 wurde Helga Trüpel in das Europäischen Parlament gewählt und vertritt Bremen dort seitdem als Abgeordnete von BÜNDNIS/ 90 DIE GRÜNEN. Seit ihrer Wiederwahl 2009 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Kultur und Bildungsausschusses und haushaltspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion im Europaparlament. „Ganz konkret setzt Helga Trüpel sich ein für den Schutz und die Förderung kultureller Vielfalt und für einen fairen Interessensausgleich zwischen KünstlerInnen / UrheberInnen und NutzerInnen”, heißt es auf ihrer Homepage.